Freiwillige Überstunden in Spendengelder umgerechnet
Was für eine ungewöhnliche Spendenaktion des Autohauses Heinrich Senden aus Geilenkirchen: Mitarbeiter aus der Zentrale und den Niederlassungen Kerpen und Mönchengladbach haben über einen Zeitraum von sechs Wochen freiwillig Überstunden geleistet und auf deren Auszahlung verzichtet, um Spenden zu sammeln. Das eigentliche auszuzahlende Überstundengeld wurde einfach zum Spendengeld „umgemünzt“ und anschließend von der Geschäftsleitung verdoppelt.
Das Ergebnis: Geschäftsführer Christoph Rulle und Personalleiterin Monique Lechner übergaben jetzt 2000 Euro an den Förderverein zugunsten krebskranker Kinder Krefeld e.V. – es ist die bislang höchste Spende des Autohauses an den Krefelder Verein. Der Kontakt zu dessen Vorsitzendem, Jens Schmitz, besteht bereits seit über 20 Jahren. „Jens Schmitz hat uns begleitet, als er noch bei der Deutschen Bahn tätig war, die ihre Omnibusse von uns warten und reparieren ließ. Inzwischen hat sich zwischen uns ein vertrauensvolles Verhältnis entwickelt, das längst über die rein geschäftliche Zusammenarbeit hinausgeht“, betonte Christoph Rulle.
„Eine Herzensangelegenheit“
Beim Besuch im Elternhaus Villa Sonnenschein, in dem Angehörige krebskranker Kinder, die im nahegelegenen Helios Klinikum Krefeld längerfristig behandelt werden müssen, ein Zuhause auf Zeit finden, unterstrich Rulle, wie wichtig seinem Unternehmen soziales Engagement ist: „Als Autohaus sehen wir uns nicht nur als Mobilitätspartner, sondern auch als Teil der Gemeinschaft. Soziales Engagement ist für uns eine Herzensangelegenheit, weil wir Verantwortung für die Menschen übernehmen möchten, die unsere Unterstützung besonders brauchen. Gerade krebskranke Kinder und ihre Familien stehen vor enormen Herausforderungen, die weit über das Medizinische hinausgehen. Mit unserer Spende möchten wir einen kleinen Beitrag leisten, um Hoffnung zu schenken und die Vereinsarbeit vor Ort zu unterstützen. „Es war uns allen wichtig, gemeinsam dort zu helfen, wo Hilfe unmittelbar ankommt“, erklärte Monique Lechner und fügte hinzu: „Wir sind sehr stolz auf das Engagement unserer Mitarbeiter.“
Vielfältige Hilfen
Alle Spendengelder fließen eins zu eins in Projekte des Fördervereins zugunsten krebskranker Kinder Krefeld. Seit über 35 Jahren organisieren die Ehrenamtler unter anderem Ausflüge und Aktionen für betroffene Familien, um Abwechslung in den oftmals belastenden Klinikalltag zu bringen. Der Förderverein unterstützt die Spielabteilung des Klinikums und die Arbeit der Klinikclowns, hilft aber auch aus, wenn Eltern mal das Geld für eine neue Waschmaschine fehlt oder Fahrten zu notwendigen Therapien bezahlt werden müssen. „Wir investieren auch in die Krebsforschung und unterstützen Studienprojekte am Krefelder Helios Klinikum rund ums Thema Krebs bei Kindern“, ergänzte Jens Schmitz.