Es war wieder ein schöner Einstieg in die Osterzeit: Das Team der Spielabteilung im Helios Klinikum Krefeld und des Fördervereins zugunsten krebskranker Kinder Krefeld hatte jetzt wieder die traditionelle Osterfeier für betroffene Kinder, ihre gesunden Geschwisterkinder und die Eltern oder Großeltern organisiert – inklusive Osterhase-Suche rund um die Burg Linn. Zum Glück spielte auch das Wetter mit – es war zwar kühl, aber sonnig und trocken. Der Nachmittag begann mit einem gemütlichen Kaffeetrinken in der liebevoll österlich dekorierten Museumsscheune. Als alle sich gestärkt hatten, verfolgten Kinder und Erwachsene gebannt eine Inszenierung des Puppentheaters „Blaues Haus“. 

Stella Jabben nahm alle als „Kleine Waldhexe“ mit auf eine Reise in den Wald, wo die kleine Hexe sich ihr Häuschen aufbauen möchte. Aber dabei stellt sie sich immer wieder den Waldtieren in den Weg – Das Eichhörnchen kann nicht mehr an seine Vorratskammer, die Schnecke kommt nicht an ihre wunderbaren Erdbeeren und schließlich ist sogar die Hummel in Ihrem Nest eingesperrt. Dabei muss die doch Ihre Larven versorgen. Die Kinder waren fasziniert und am Ende glücklich, dass sie auch das keine Eichhörnchen streicheln durften. Danach ging es zur Ostereiersuche zur Burg – auf dem Weg hatte der Osterhase immer wieder Schokofiguren verstreut, die die Kids begeistert aufsammelten. Für jedes Kind hatte das Team dann ein buntes Osternest auf dem Rundweg auf der Burginsel versteckt – und auch die Eltern erhielten alle einen Schoko-Hasen. 

Zum Abschluss des Tages ging es für alle, die wollten, noch auf den Spielplatz an der Burg. 

„Wir machen solche Veranstaltungen, um die Kinder und ihre Familien von den Erfahrungen und Problemen rund um die schwere Erkrankung abzulenken und ihnen einen unbeschwerten fröhlichen Nachmittag zu bieten“, so Barbara Stüben vom Beirat des Fördervereins. „Angebote wie diesen Nachmittag können wir nur finanzieren, weil uns Menschen in Krefeld mit Spenden unterstützen. Diese Hilfe ist für die Familien ein Signal der Solidarität, die ihnen in ihrer schwierigen Situation hilft“, so der Fördervereins-Vorsitzender Jens Schmitz.