€ 10.000

„Als Verberger Königshaus ist es uns eine Herzenssache, über die Freude und das Brauchtum unseres Schützenwesens hinaus auch Verantwortung für unsere Mitmenschen zu übernehmen. Mit unserer Spende an den Förderverein zugunsten krebskranker Kinder möchten wir Familien unterstützen, die durch schwere Zeiten gehen, und ihnen zeigen, dass sie nicht allein sind“, formuliert es der amtierende Schützenkönig des Verberger Schützenvereins 1765 e.V., Peter Siebenmorgen, der zusammen mit seiner Tochter Emily und vier Ministerpaaren über Pfingsten ein rauschendes Schützenfest erleben durfte.

10.000 Euro waren durch den Verkauf von Ansteckpins und Spenden verschiedener Schützengruppen aus dem Verberger Schützenverein zusammengekommen. Zusätzliche Geldspenden kamen von befreundeten Schützenvereinen, die beim traditionellen Gratulationscours auf Blumen und Geschenke verzichteten. Das gesamte Verberger Königshaus stockte dann noch einmal privat auf.

Beim Treffen in der Geschäftsstelle des Fördervereins zugunsten krebskranker Kinder e.V. übergaben jetzt Schützenkönig Peter Siebenmorgen und die beiden Minister Patrick Tekock und Christian Schürmanns einen symbolischen Spendenscheck an den Vorsitzenden, Jens Schmitz.

Spannende Einblicke in die Vereinsarbeit

Jens Schmitz erzählte dabei über die Arbeit des Vereins. Die Schützenvertreter zeigten sich beeindruckt von den vielfältigen Hilfsangeboten, die ausschließlich durch Spenden finanziert werden. Sie reichen von der finanziellen Unterstützung von Familien während der Therapiezeit ihrer Kinder, in der oftmals ein Elternteil nicht mehr arbeiten kann über Freizeitaktivitäten mit betroffenen Kindern bis zur Erfüllung von Herzenswünschen und die Unterstützung der Krebsforschung.

Patrick Tekock unterstrich schließlich die Bedeutung sozialen Engagements für das Königshaus des Verberger Schützenvereins 1765: „Wir verbinden damit den Gedanken der Schützentradition: Gemeinschaft, Zusammenhalt und Hilfsbereitschaft.“ Er hat recht, denn genau diese drei Bausteine werden in einer emotional bröckelnden Gesellschaft immer wichtiger.